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Erfahrungen im Waldkindergarten

Nachdem es den Waldkindergarten jetzt schon einige Jahre gibt, möchten wir an Hand von Stichworten Erfahrungen weitergeben und damit - so hoffen wir - auch einen großen Teil immer wiederkehrender Fragen beantworten.

Phantasie und Kreativität
Dem Spiel der Kinder zuzuschauen, oder mit in ihre Welt einzutauchen, ist eine wahre Freude! Außer mitgenommenen Tauen, Tüchern, Naturbast, kleinen Handsägen und Schnitzmessern gibt es im Wald wirklich kein vorgefertigtes Spielzeug und doch, oder gerade deshalb, bauen sich die Kinder phantastische Spielwelten aus Stöcken, Kastanien, Moos, Eicheln, Rinde usw. auf. Es fehlt ihrem Spiel nie eine Bohrmaschine, ein Besen, Geschirr, Frisör- oder Arztutensilien. Das, was die Kinder beschäftigt oder woran sie Freude haben, wird ohne vorgefertigte Mittel im Spiel verarbeitet. Der Wald als Spielplatz ist so immer aktuell, er lenkt die Kinder nicht vom eigenen inneren Erleben ab, sondern fördert die Auseinandersetzung mit dem Erlebten. Puppen, die die Kinder benötigen, bestehen aus Ästen, Rinde, Blättern usw. Die Gesichter entsprechen so immer der Gefühlslage und der Situation der Kinder - sie sind nicht ewig lächelnd oder schlafend. Ein gefällter Baum mit ausladenden Ästen dient den Kindern als Wippe oder als Piratenschiff. Eine große Baumwurzel kann ebenso eine gemütliche Wohnung sein. Der Wald bietet den Kindern unbegrenzte und oft auch ungeahnte Spielmöglichkeiten.

Bastelangebote
Wenn wir mit den Kindern gemeinsam an einer Sache "werkeln", so sind alle begeistert. Oft können sie es nicht abwarten, auch eine Maus aus Kastanien, ein Rindenschiff oder eine Blätterkrone zu basteln. Wir formen aus Lehm Schalen und andere Figuren, aus Gräsern, Rinde, Blättern und Stöcken bauen wir Fantasiefiguren, Kränze , Ketten, Mobiles bis hin zu kleinen Hütten. Manchmal entstehen aus Astgabeln und Stöcken sogar Musikinstrumente. Am offenen Feuer kochen wir Brennnesselsuppe oder aus gesammelten Brombeeren Marmelade. Wir erleben es sehr selten, dass ein Kind kein Interesse hat, an einem Angebot teilzunehmen. Da es nicht jeden Tag vorkommt, dass etwas hergestellt werden kann (bei Regen oder bei -5 Grad kann man draußen nicht basteln), ist das gemeinsame Schaffen für die Kinder etwas Besonderes, das jubelnd angenommen wird. Eine tolle Erfahrung für die ErzieherInnen!

Spielzeug
Im Wald gibt es keine Reizüberflutung! Es sind keine Legokisten da, um die es sich lohnt zu streiten, alles Material dieser Art ist weit weg. Der Neid auf andere Kinder, die immer das "bessere" Spielzeug bekommen, entfällt. Auch im Wald wird mal etwas Gebautes absichtlich zerstört, nur erleben die Kinder hier direkter die wechselseitige Abhängigkeit voneinander. Sie merken sehr schnell, wie sehr sie auf Freunde angewiesen sind, da sie sich nicht an einem Auto o.ä. festhalten können. So entwickeln die Kinder untereinander Respekt und gehen höflich, oft liebevoll miteinander um.

Sprache
Je weniger fertige Spielsachen vorhanden sind, desto mehr sprechen die Kinder miteinander. Die Spiele der Kinder sind häufig Rollenspiele, in denen sie sich austauschen und einigen müssen. Sie entwickeln immer neue Ideen beim Spiel, die in die Tat umgesetzt werden. Das Sprechen ist hier das wichtigste Spielelement. Da die Kinder durch Sprechen auch Erfolge miteinander erzielen, entwickeln sie eine regelrecht Lust an der Sprache. Das äußert sich oft in wilden Sprachspielen und Wortschöpfungen.

Aggressionen
Morgens, vor allem montags ist das Spiel der Kinder oft wild und aggressionsgeladen. Der Wald bietet den Kindern aber sehr gute Möglichkeiten, ihre Aggression positiv auszuleben. Die Lautstärke verpufft im Wald und fördert so nicht noch neue Aggressionen. In keinem Kindergarten haben wir bisher so wenig Streit und Aggressionen erlebt, wie im Waldkindergarten. Dies wird von BesucherInnen auch immer wieder bestätigt. Die ruhige, erholsame Umgebung trägt wohl einen großen Teil dazu bei. Der Bewegungsraum der Kinder ist nicht auf eine bestimmte Quadratmeterzahl festgelegt. Es besteht immer die Möglichkeit, je nach Stimmung der Kinder vorn mitzulaufen, träumend fast allein- hinten zu schlendern oder vertieft im Spiel in der Mitte zu wandern. Ein Kind, das Ruhe braucht, sucht sie sich so automatisch und findet sie mit Sicherheit auch.

Das Miteinander der Kinder
Wir beobachten, dass die mitmenschlichen Bereiche im Waldkindergarten besonders gut gefördert werden. Oft sind wir stolz, wenn wir sehen, wie gut die Kinder miteinander umgehen. So ist z.B. die Mehrzahl der Kinder tief betroffen, wenn ein Kind weint oder krank ist. Ebenso lassen sie sich gern von der Freude oder dem Übermut anderer Kinder anstecken! Für uns ist dies einer der wichtigsten Punkte, die für den Waldkindergarten sprechen.

Regeln und Grenzen
Es gibt im Wald feste Regeln und Grenzen, die für die Kinder nachvollziehbar sind. So wissen die Kinder z.B., dass an den Warteplätzen unbedingt Halt gemacht werden muss, damit kein Kind verloren geht. Gegessen wird im Wald außer dem mitgebrachten Frühstück nichts, weder Pilze noch Himbeeren (Fuchsbandwurm!). Hier können Ausnahmen gemacht werden, wenn wir z.B. Beeren sammeln, um über unserer Feuerstelle Marmelade zu kochen. Der Umgangston zwischen allen sollte so freundlich wie möglich sein, ein "Bitte" oder "Danke" kann Türen öffnen! Die Kinder sind für ihre Rucksäcke selbst verantwortlich (einpacken, mitnehmen). Einerseits gibt es im Wald wohl weniger Regeln als in anderen Kindergärten. Andererseits ist es hier aber unumgänglich, dass Sicherheitsregeln eingeübt und eingehalten werden.

Belastbarkeit der Kinder
Die Kinder entwickeln im Wald eine gute körperliche Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer. Die Strecke von 1 - 2 km pro Tag schaffen sie meist spielend, sie sind sehr sicher im Klettern und lernen schnell ihre Kräfte und ihre Grenzen einzuschätzen. Bei den 3 - 4 jährigen Kindern kann langanhaltender Regen oder Kälte aber zu Überlastung führen. Wenn es eine Woche lang stark geregnet hat, oder wenn wir einen langen, kalten Winter haben, ist es für diese Kinder eine Wohltat, mal 1-2 Tage "Pause" zu machen. Hierbei ist die Mitarbeit der Eltern gefragt! Die 5 - 6 jährigen Kinder "überspielen" aber eigentlich jeden Regen und jede Kälte. Erkältet sind "Waldkinder" auch, nur lässt sich ein Schnupfen im Freien besser ertragen, als bei Heizungsluft. Außerdem ist die Ansteckungsgefahr draußen geringer. Die Eltern bitten wir, ihre Kinder zu Hause zu lassen, wenn sie sich nicht wohl fühlen, denn in unmittelbarer Umgebung haben wir kein Ruhebett. Falls doch ein Kind sich plötzlich nicht wohl fühlt, rufen wir die Eltern oder eine Ersatzbetreuungsperson an, die das Kind dann abholt.

Sturmhütte
Wir sind jeden Tag bei Wind und Wetter im Wald. Bei extremen Wetterverhältnissen wie z.B. starkem anhaltenden Regen und Sturm ab Windstärke 7 beginnt der Kindergartentag in der Sturmhütte. Der Ablauf des Vormittags ist wie üblich: Morgenkreis, Frühstück und Abschlusskreis. In der Sturmhütte steht einfaches Spielmaterial wie Bauklötzer, Puzzle, Bücher, Malsachen u.ä. zur Verfügung. Beliebt sind natürlich auch die Kreis-, Sing- und Rätselspiele. Manchmal normalisiert sich das Wetter im Laufe des Vormittags. Dann gehen wir wieder hinaus in den Wald. Es ist daher wichtig, dass die Kinder immer Waldkleidung dabei haben. Für die meisten Kinder sind die Sturmhüttentage etwas besonderes, da wir uns innerhalb eines Jahres weniger als 12 mal in der Sturmhütte aufhalten.

Naturkenntnisse
Naturkenntnisse werden spielerisch durch eigene Anschauung erworben. Wir beobachten die Entwicklung von Kaulquappen zu Fröschen, lernen die Bedeutung von Vogelnistkästen im Wald kennen, wir erfahren, wie der Specht, das Eichhörnchen, der Eichelhäher, die Waldrohrdommel und auch die Nacktschnecke leben. Wir machen Vogelstimmenraten. Was wächst alles im Wald! Wir bestimmen uns unbekannte Bäume, Sträucher, Gräser, Moose und vieles mehr. Die Kinder im Wald sind keine Profis was Pflanzen- und Tierkunde anbelangt. Natürlich weisen wir sie auf Bäume, Pflanzen oder Tiere hin. Nur, stärker prägt sich den Kindern ein, was sie selbst herausgefunden haben. Entdeckt ein Kind im Frühjahr die erste blühende Blume am Wegrand, dann fragt es uns nach den kindgerechten Bestimmungsbüchern und schaut nach, ob es diese Pflanze findet. In jeder der vier Jahreszeiten geht der Förster einmal mit uns durch den Wald.

Umwelterziehung
Empört sind die Kinder immer wieder über achtlos weggeworfenen Müll, der dann ganz selbstverständlich eingesammelt wird. Eine Hoffnung besteht darin, dass Kinder, die im Waldkindergarten waren, als Erwachsene sensibel auf Umweltzerstörungen reagieren und sich für den Erhalt der natürlichen Umwelt einsetzen. Bis dahin sollen sie aber so sorglos wie möglich aufwachsen.

Feste und Geburtstage
Wir feiern natürlich alle Feste im Jahresablauf wie Fasching, Ostern Sommerfest, Erntedank, Laternenfest auch im Wald. Der Höhepunkt ist das Weihnachtsfest. Die Geburtstage der Kinder werden ebenfalls im Wald gefeiert. Wenn ein Kind Geburtstag hat, wird die Sandkiste auf dem Spielplatz von ein paar Kindern geschmückt, und wir singen ein Geburtstagslied. Das Kind darf sich dann ein Spiel aussuchen und "Knud", die grüne Stoffpuppe kommt auch zu Besuch, um dem Kind zu gratulieren und ihm aus seiner Schatzkiste einen Glücksstein zu schenken. Das Kind erzählt natürlich auch von seinem Geburtstag.

Geschenke/Süßigkeiten
Das Geburtstagskind bekommt vom Waldkindergarten ein kleines Geschenk, z.B. eine Lupe, ein Duftsäckchen, eine kleine Säge, Arbeitshandschuhe, das auch im Wald verwendet werden kann. Je nach Wunsch verteilt das Geburtstagskind eine Kleinigkeit an alle anderen Kinder. Dies sollte wirklich lediglich eine Kleinigkeit sein, wie z.B. eine Glasmurmel, ein Stift oder etwas selbst Gebasteltes, wie ein geflochtenes Armband oder ein Papiervogel oder etwas selbst Gebackenes. Grundsätzlich werden im Wald keine Süßigkeiten genascht.

Gesundes Frühstück
Beim Frühstück sitzen wir im Kreis auf unseren Rucksäcken und lassen uns unser gesundes, abfallarmes Frühstück schmecken und trinken dazu ungezuckerte Getränke aus unseren mitgebrachten Flaschen.

Kleidung
Wichtig für die Kinder ist die Waldbekleidung. Wenn es warm ist, sind bequeme, dünne lange Hosen (z.B. Leggings oder Jogging-Hosen) und langärmlige T-Shirts ratsam: im Wald ist es in der Regel kühler als außerhalb des Waldes. Außerdem ist im Frühjahr und im Herbst Zeckenzeit. Dann müssen alle Körperteile bedeckt sein (Mütze mit Nackenschutz). Wenn es kalt ist, ist der sogenannte "Zwiebel-Look" am geeignetsten, d.h. mehrere Schichten Kleidung übereinander, die je nach Temperatur ausgezogen werden können. Wolle wärmt am besten! "Trockensein" ist im Waldkindergarten am Anfang nicht unbedingt erforderlich. Kinder die noch nicht zuverlässig Bescheid sagen können, sollten lieber noch eine Windel oder eine "Trainers" tragen, denn, um das Kind im Winter ganz umzuziehen, ist es oft zu kalt. Feste Schuhe benötigen die Kinder jeden Tag. Bei Regen sind Gummistiefel erforderlich.

Kinderrucksack
Die Kinder tragen einen eigenen kleinen Rucksack, in dem ein Stück Iso-Matte, eine Frühstücksdose und eine Kinder-Thermosflasche stecken. Hilfreich ist auch ein nasses Tuch im Rucksack der Kinder zum Abwischen von Händen und Mund. Das Stück Iso-Matte im Rucksack wärmt den Rücken und dient beim Frühstücken als Sitzunterlage. Eigene Spielsachen werden nicht mit in den Wald genommen.

Mücken, Wespen und Zecken
Gegen Mücken werden anfällige Kinder durch eine Anti-Mücken-Lotion (aus dem Reformhaus) geschützt. 100%ig wirkt aber leider nichts. Während der Wespenzeit schützt ein großes Moskitonetz Kinder und BetreuerInnen vor Stichen. Ansonsten haben wir einen Kühlakku, eine Zwiebel und Salbe im Rucksack. Langärmlige Shirts, Leggings und eine Mütze mit Nackenschutz schützen vor Zecken! Trotzdem werden Kinder immer wieder einmal gebissen. Hier ist eine umfassende Information der Eltern und deren Mithilfe notwendig. Schwierigkeiten durch Zeckenbisse haben wir bisher - zum Glück - noch nicht gehabt.

Bollerwagen
Für die "Abenteuerdose" - in der sich selbstgebastelte Figuren aus Naturmaterialen verbergen, die in den Abenteuergeschichten mitspielen - , das Regendach, die Werkzeuge, Ersatzkleidung, das Mobiltelefon usw. hat sich ein ziehbarer Einkaufsroller bewährt. Er ist handlicher als ein Bollerwagen.

Anzahl der ErzieherInnen
15-18 Kinder werden im Wald von 2 ErzieherInnen und einer/m Praktikantin/en betreut. Da wir versuchen, möglichst nah beim Kind und dessen Spiel zu sein, ist diese Besetzung immer anzustreben. Die Kinder haben so die Wahl, ein enges Verhältnis zu einer/m der ErzieherInnen aufzubauen, die gut zu ihrer Persönlichkeit passt. Auch die Elterngespräche können intensiver geführt werden, weil mehr Energie und Zeit bleiben. Wird ein Kind krank, verletzt sich oder braucht auch sonst besondere Aufmerksamkeit, so kann ein/e BetreuerIn ganz auf dieses Kind eingehen ohne, dass die anderen darunter leiden. Durch die verschiedenen Persönlichkeiten der ErzieherInnen ist die Betreuung für die Kinder erfrischend, und es findet ein reger Austausch über Pläne, Beobachtungen, Schwierigkeiten usw. zwischen den BetreuerInnen statt.

Lebenswelten
Wir machen regelmäßig Ausflüge außerhalb des Waldes z.B. zum Bauernhof oder zum Zahnarzt, wir gehen ins Theater, zum Strand in Flensburg, oder machen eine dreitägige Freizeit z.B. auf einem Reiterhof oder an der Ostsee. Andererseits holen wir die Lebenswelten in den Wald, z. B. ein Polizeiauto oder wir machen einen Fahrzeugtag, an dem jedes Kind irgend etwas Fahrbares in den Wald mitbringt.

Vorbereitung auf die Schule
Die häufigsten Fragen, die uns gestellt werden, betreffen den Themenkreis Vorbereitung auf die Schule. Viele Fragen sind sicherlich schon mit den vorangegangenen Ausführungen beantwortet. Hier einiges zu weiteren Stichworten:
  • Ihre Feinmotorik üben die Kinder wunderbar, indem sie z.B. eine Tannennadel vom Boden aufheben oder mit dem Messer schnitzen. Unserer Ansicht nach muss erst die Grobmotorik richtig ausgelebt werden, damit die Feinmotorik geübt werden kann.
  • Das Stillsitzen üben die Kinder nicht auf Stühlen, dafür versuchen wir, sie mit unserem Abenteuer so zu fesseln, dass sie ganz vergessen, dass sie sitzen. Wenn Kinder begeistert und kindgerecht gefordert werden, bleiben sie fast von alleine sitzen. Die Kinder bleiben sowohl beim Morgenkreis und beim Frühstück, als auch beim Abenteuer und beim Abschlusskreis je nach Witterungsverhältnissen bis zu 30 Min. sitzen.
  • Farben und Formen erleben die Kinder im Jahreszeitenlauf. Wenn sie im Herbst mit bunten Blättern z.B. Bilder legen, erleben sie Farben.
  • Zählen tun sie Steine, Tannenzapfen oder im Morgenkreis alle Kinder usw.
  • Sprache ausprobieren, vor einer Gruppe frei zu sprechen usw. werden im Morgenkreis und im Abschlusskreis geübt.
  • Balanciert wird nicht wie in Turnstunden über ein Seil, sondern über jeden gefällten Baum sooft die Kinder Lust dazu haben.
  • Insgesamt stellen wir fest, dass wohl alle Fähigkeiten, die die Schulreife ausmachen, im Waldkindergarten in hervorragender Weise spielerisch erworben werden können, ohne sie ausdrücklich zu trainieren. Ein Kindergarten ist der Ort zum unbeschwerten Spielen und keine (Vor-)Schule mit Leistungsdruck.

Integration
In begrenzter Zahl nehmen wir auch Kinder auf, die in ihrer Entwicklung verzögert oder gestört sind. Die notwendigen Integrationsmaßnahmen während der Kindergartenzeit im Wald werden von einer entsprechend qualifizierten zusätzlichen Fachkraft geleistet. Das Sozialverhalten der übrigen Kinder wird dadurch zusätzlich gefördert.

BesucherInnen
Da der Waldkindergarten Flensburg der erste anerkannte Waldkindergarten in Deutschland ist, gibt es zahlreiche Besuchsanfragen. Ein Besuch bedeutet einerseits immer auch ein Austausch an Informationen, andererseits lenken "fremde" MitläuferInnen im Wald die Kindern oft ab. Viele Fragen können für kleine und große Leute auch einmal zuviel werden. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir nur wenig Besuch verkraften können.

Wie wird ein Waldkindergarten gegründet?
Oft werden wir von Leuten gefragt, die auch einen Waldkindergarten gründen möchten, welche Argumente die zuständigen Behörden und Eltern am besten überzeugen. Nun, pauschale Antworten können wir darauf nicht geben. Wer mit Initiative, Energie und Ausdauer, Herz und Liebe dabei ist und wirklich überzeugt ist, dass dies die optimale Kindergartenform ist, der kann auch mit Sicherheit überzeugen! Fragen zu Versicherungen, Krankenkassen, Gehältern, Vereinssatzung, Kindergartenordnung, Aufnahmeregelung usw. beantworten wir natürlich gerne. Einen Film über den Waldkindergarten Flensburg gibt es inzwischen auch und kann bei uns bestellt werden.



























Waldkindergarten Flensburg e.V. - Marienstrasse 29-31 - D-24937 Flensburg - Tel.: 0461-9092647